OHRENZAUBER-FORTBILDUNG:

musikpädagogisches Weiterbildungsangebot für den Bereich Kindergarten - maßgeschneidert und in Ihrer Einrichtung.

Zur Beachtung:

das nachstehende musikpädagogische Fortbildungsangebot ist derzeit nur auf speziellen Wunsch nach Absprache zu buchen.

Stattdessen gilt der Verweis auf die Fortbildungsangebote - auch speziell für ErzieherInnen - zum Bereich der Kommunikation, also z.B. Elternarbeit, Teamkonflikte, Supervision, Coaching, Kontakte zu Träger, anderen Einrichtungen, Kooperationspartnern etc., Konkurrrenz, zielorientiertes Arbeiten und ähnliches.

Weiteres finden Sie auf der internet-Seite www.oldenburger-werkstatt.de.

Die allgemeinen Ausführungen zum Thema "Fortbildung" und der Abschnitt "Formalitäten" gilt ähnlich auch für das Angebot der "Werkstatt".

Sigurd Röhrig im Januar 2011

Sie finden auf dieser Seite:

Einleitung

Musik hat im Kindergarten etwas zu suchen.

Musik hören kann die Sinne streicheln.
Musik machen ist eine sinnliche Erfahrung, die kaum durch andere Erfahrungen ersetzt werden kann und für die Entwicklung eines Kindes von besonderer Bedeutung ist.

Ein OHRENZAUBER-Fortbildungsseminar...

...kann die verstaubte Lust am Musizieren bei uns hervorkitzeln;
...kann Ideen liefern;
...kann punktuell qualifizieren;
...kann unser oft durch Eltern, Schule, Ausbildung und Umwelt stark angekratztes musikalisches Selbstbewußtsein aufpäppeln.
Denn auch für Kollegen/innen gilt, was wir den Kindern
vermitteln wollen: "unmusikalisch" gibt es nicht!

Seit 1995...

...gibt es das OHRENZAUBER-Fortbildungsangebot - entwickelt in der täglichen praktischen Arbeit in verschiedenen Kindergärten im Nordwesten, in Kursen ähnlich der sogenannten "musikalischen Früherziehung", integriert in den morgendlichen Kindergarten-Alltag.

In Ihrer Einrichtung...

...findet an einem oder mehreren Tagen ein Seminar statt, dessen Inhalt zuvor mit Ihnen zusammen auf die Bedürfnisse und Qualifikationen des Teams abgestimmt wird.
Die Inhalte werden in einer Mischung aus theoretischer und vor allem praktischer Arbeit - teils in Kleingruppen - vermittelt; die Teilnahme am Seminar wird selbstverständlich in einem Zertifikat bestätigt.

Wer steckt dahinter?

- Sigurd Röhrig, Jahrgang 1962, lebt in Butteldorf/Wesermarsch als freiberuflicher Musikpädagoge.
Weitere Informationen zur Person und zu Qualifikationen und Tätigkeitsfeldern finden Sie auf der OHRENZAUBER-homepage unter dem Stichwort "Personalia".

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Im Folgenden finden Sie
- die einzelnen Themen der angebotenen Fortbildungs-Seminare
- Tips zur richtigen Auswahl des passenden Themas
- die Formalitäten: Kursgröße, Termine, Kosten etc. ...

Die Themen

Elementare Musiklehre

"Ich habe keine Ahnung von Musik" ist oft die Ausrede dafür, das vorhandene Instrumentarium im Schrank zu lassen und, wenn überhaupt, nur altbekannte Lieder zu singen.
"Noten lernen" ist schwierig? Vielleicht. Hier ist unser Ziel jedoch nicht, "Noten" zu pauken, sondern uns die Grundprinzipien der Musik zu erarbeiten - Melodie, Rhythmus, Harmonie - und sich so dem Musizieren (auch unbekannter) Lieder (wieder) zu nähern.

Rhythmus

Die Melodie ist ein Teil der Musik - der Rhythmus die Basis, auf der sich alles aufbaut.
Wir trainieren, Rhythmen zu erkennen und vor allem selber zu spielen.
Jeder für sich - und natürlich miteinander; mit Körperinstrumenten und mit dem im Kindergarten vorhandenen Instrumentarium.
Nebenbei: Rhythmus-Instrumente (Percussion-Instrumente) sind die Instrumente für Kinder!

Ton und Rhythmus

Unseren Kindern wollen wir einen Zugang zur Welt der Musik verschaffen; sie sollen nach Möglichkeit ihre Fähigkeit erkennen, musikalisch aktiv zu werden (statt zu konsumieren). Unsere eigenen Fähigkeiten aber sind oft verschüttet - und diese gilt es, in diesem Seminar auszugraben.
Töne und Rhythmen als elementare Bestandteile des Lebens werden dabei im Mittelpunkt der überwiegend praktischen Arbeit stehen

Instrumente selber bauen

Die beste Möglichkeit, Instrumente, deren Funktion und deren Charakteristik kennenzulernen, ist, selber welche zu bauen. Das können natürlich auch Kinder mit ihren Möglichkeiten schon hervorragend.

Instrumentenkunde I

Vielfach ist im Kindergarten ein Grundstock an Instrumenten vorhanden - nur weiß keiner damit umzugehen.
Hier soll es darum gehen, die vorhandenen Instrumente (Orff-Instrumentarium, Rhythmus-Instrumente) kennenzulernen, zu entdecken, zu benutzen: selber Spaß daran finden (wer hätte z.B. gedacht, daß die Triangel ein wichtiges Instrument in der aktuellen Popmusik ist?).
Was wir selber langweilig oder uninteressant finden, können wir Kindern nämlich kaum nahebringen...

Instrumentenkunde II

Welche Instrumente sind für Kinder im Alter von 4 - 6 Jahren geeignet? Wie benutzt man sie? Wie kann man sie zur Liedbegleitung einsetzen?
Anwendungsmöglichkeiten werden teils vorgestellt, teils erarbeitet und natürlich ausprobiert.

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Neue Kinderlieder

Klar ist es wichtig, die alten, traditionellen Kinderlieder weiterhin zu singen, sich am Kreis der Jahreszeiten zu orientieren. Und einige neue Lieder, beispielsweise von Fredrik Vahle oder Rolf Zuckowski, sind auch mittlerweile Allgemeingut - nicht zuletzt durch Cassetten und Fernsehen. Es gibt aber auch zahlreiche Lieder, die zu unrecht wenig bekannt sind. Wir wollen einige von ihnen kennenlernen (die Auswahl kann in einem Gespräch vorab vorgenommen werden und sich am thematischen Bedarf oder speziellen "Defiziten" im Team orientieren), singen und zum Schluß aufnehmen, damit wir das Gelernte später problemlos in's Gedächtnis zurückholen können.
Je mehr Zeit wir haben, auf je weniger Lieder wir uns beschränken, desto ausführlicher können wir uns mit den einzelnen Liedern beschäftigen, sie vielleicht (wie später bei den Kindern) gezielt einführen und mit geeigneten Instrumenten begleiten.
(Einführung oder instrumentale Begleitung sollte an dieser Stelle allerdings nicht grundsätzlich thematisiert werden, sondern nur speziell auf das jeweilige Lied bezogen.)

Liedvermittlung

Uns ist ein Lied bekannt. Mehr oder weniger jedenfalls...
Wie können wir es am sinnvollsten Kindern vermitteln, die ja noch nicht lesen und womöglich kaum länger als eine Viertelstunde stillsitzen können? Hier soll es vor allem darum gehen, die zu dem ausgewählten Lied optimal passende Einführung zu finden - abhängig von unseren Vorkenntnissen, denen der Kinder und den praktischen Gegebenheiten (Zeit, Instrumentarium etc.)

Szenisches Spiel

"Nur" musizieren wird schnell langweilig, und singen ist auch nicht jederkinds Sache. Zudem sind vermutlich nicht genug Instrumente für alle da.
Welche Lieder eignen sich, um sie in ein szenisches Spiel einzubinden? Auf welche Weise kann man das sinnvoll tun? Kreativität ist gefragt - selbst mit einfachsten Mitteln lassen sich die Kinder begeistern...

Liedbegleitung

Den Kindern reicht's womöglich "ohne" - aber für unsere Erwachsenen-Ohren klingt Gesang oft erst schön, wenn er mit den dazugehörigen Harmonien unterlegt wird. Geeignet zur Liedbegleitung sind in erster Linie Klavier (wenn vorhanden) und natürlich Gitarre.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich; Lust, einige Wochen lang regelmäßig zu üben, ist allerdings unbedingte Voraussetzung.

Lieder selbermachen

Nicht nur konsumieren - aktiv sein ist angesagt. Wir sind kreativ - und was andere können, können wir schon lange! Wir "basteln" uns ein Lied zusammen - oder wir helfen den Kindern, eins zu entwickeln.

Elternabende

"Die Angst der Erzieherin vor dem Elternabend" - Ihre bevorzugte Bettlektüre? Oder gehen Sie "locker ran", sitzen dann aber frustriert mit zwei Müttern da (während die restlichen Mütter und Väter zuhause gemütlich in "Null Bock auf Elternabend" schmökern)?
So oder so - neue Rezepte müssen her.
Für's eigene Sebstverständnis und -bewußtsein einerseits, für die Gestaltung des Programms anderseits.

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Zur Auswahl der Themen

Bei der Auswahl des "richtigen" Themas für's Team gilt es einiges zu beachten.
Wichtig ist vor allem die Frage:
"Was brauche ich?"
Was interessiert mich? Wo habe ich, als Erzieher/in oder Mitarbeiter/in Bedürfnisse oder Defizite?
Erst danach kommt die Frage:
"Was könnte den Kindern nutzen?"
Das hat einen einfachen und plausiblen Grund: befasse ich mich z.B. mit den vorhandenen Instrumenten, lerne damit umzugehen, finde Spaß daran - dann überträgt sich dieser Spaß fast automatisch auf die Kinder; Ideen zur Vermittlung stellen sich ein - oder das Bedürfnis nach weiterem Wissen und der Anleitung zur Vermittlung.
Lerne ich - umgekehrt - nur, an welcher Stelle ich geeigneterweise Kindern ein Instrument in die Hand drücke, ohne allerdings selber einen Bezug dazu zu haben, geht der Versuch fast zwangsläufig "in die Hose" - und einen weiteren mache ich gar nicht erst.
Der Schluß daraus: für die Themen "Liedvermittlung", "Instrumente für Kinder", "szenisches Spiel" und "Lieder machen" sind Vor-Erfahrungen sinnvoll (die allerdings durch entsprechende Beschäftigung in der Ausbildung oder im privaten Bereich vorhanden sein mögen).
Eventuell läßt sich auch in einem Gespräch ein speziell auf das Team zugeschnittenes Thema für eine Fortbildungs-Veranstaltung finden. Die genannten Themen sind Vorschläge; die Bereiche lassen sich durchaus kombinieren, zusammenfassen oder andererseits in
kleinere Einzelbereiche aufteilen.
Oder haben Sie ganz andere Bedürfnisse? Ein Gespräch schafft Klärung.
In bestimmten Fällen kann es auch sinnvoll sein, sich mit anderen Einrichtungen am Ort abzusprechen, um für ein spezielles Thema interessierte Teilnehmer/innen mit ähnlichen Vorerfahrungen zu einer annähernd homogenen Gruppe zusammenstellen zu können.
Insgesamt richten sich die Angebote - mit den genannten Einschränkungen - jedoch grundsätzlich an Mitarbeiter ohne spezielle Vorkenntnisse im musikalischen Bereich.

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Die Formalitäten

Organisatorisches

Fortbildungsveranstaltungen sind verschieden gestaltet denkbar:
als ganzer Tag, als mehrtägige Veranstaltung und in der Region Weser-Ems auch als Doppelstunde, Vor- oder Nachmittag und als regelmäßige Reihe.
Das Thema "Liedbegleitung" ist - ohne Vorkenntnisse - nur als regelmäßiger Kurs sinnvoll (ca. 15 - 20 Doppelstunden).
Für alle anderen Themen gilt: je mehr Zeit wir haben, desto größer wird der praktische Anteil, desto ausführlicher können wir in's Detail gehen und desto mehr bleibt für den Alltag "hängen".
Viele Themen eignen sich auch dafür, weiter differenziert zu werden, um sich z.B. an einem Wochenende nur auf einen Aspekt beschränken zu können.

Termine

Als Seminartermine kommen in erster Linie "wochenendnahe" Tage in Frage (Freitag, Samstag, Montag oder eine Kombiniation) sowie andere Wochentage innerhalb der niedersächsischen Schulferien.
Bei langfristiger Planung läßt sich sicher ein für das jeweilige Team passender Termin finden.

Die Kosten

Die Ihnen entstehenden Kosten können Sie mit durchschnittlich 40,- Euro je Unterrichtsstunde (ca. 45 Min.) kalkulieren; dazu kommen Fahrtkosten und ggf. Unterkunft und Verpflegung.
So beträgt das Honorar beispielsweise
- für einen halben Tag (4 Unterrichtsstunden) 155,- Euro,
- für einen ganzen Tag (8 Unterrichtsstunden) 300,- Euro,
- für ein 2-tägiges Seminar (ca. 15 Unterrichtsstunden) 560,- Euro und
- für ein 3-tägiges Seminar (ca. 20 Unterrichtsstunden) 740,- Euro.
Konditionen für andere Stunden-Aufteilungen und fortlaufende Kurse auf Anfrage.
Bitte erfragen Sie die aktuellen Honorarsätze.

Kursgröße

Die Kursgröße sollte 4 - 10 Teilnehmer betragen; die maximale Teilnehmerzahl liegt bei 12 (Abweichungen nach Absprache),

Ort

Die Fortbildungsveranstaltung kann, falls geeignete Räume vorhanden sind, "vor Ort" stattfinden, also in der Einrichtung selber.

Ausstattung

Benötigte Instrumente, Materialien bzw. Moderations-Medien sollten nach Möglichkeit vorhanden sein, können aber nach Absprache auch zur Verfügung gestellt werden.

Vertrag

Ein für beide Seiten verbindlicher Vertrag wird zwischen der veranstaltenden Einrichtung und dem Dozenten abgeschlossen; bei langfristiger Planung wird eine Kündigungsfrist für beide Seiten nach Vereinbarung aufgenommen.

Und sonst...

Weitere Einzelheiten zu Formalien und Inhalten lassen sich am besten in einem Gespräch klären.
Referenzen auf Anfrage.
Hospitationen in OHRENZAUBER-Kursen sind nach Absprache möglich.

Ergänzende Informationen erhalten Sie jederzeit
per mail (siehe "Kontakt") oder per Telefon: (04485) 420-763

Wenn Ihnen der Ausdruck für´s Kollegium nicht gelingen will: obenstehende Informationen sind gegen frankierten Rückumschlag (OHRENZAUBER, S. Röhrig, 26931 Butteldorf 1) auch als Faltblatt erhältlich.
Außerdem gibt es (gegen Pfand - bitte anrufen!) die VHS-Video-Dokumentation "OHRENZAUBER", 54 Minuten, mit Beispielstunden aus den Kindergarten-Kursen.

Als Service vorab finden Sie hier Tips für die optimale Ausstattung eines Kindergartens mit Musik-Instrumenten.
Durch einen Mausklick laden Sie sich ein gepacktes html-Dokument auf ihre Festplatte (kein ausführbares Programm, daher keine Virengefahr!), das Sie mit stuffit entpacken und in Ihrem browser betrachten und ausdrucken können.

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© Sigurd Röhrig, Musikpädagoge (DTKV), D-26931 Butteldorf 1, Tel.(04485) 420-763, Fax -764, internet: www.ohrenzauber.de

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